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Welterbe Pécs

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Das Besucherzentrum

1600 Jahre alte Grabkammer mit Fresken

 

In den spätrömischen Friedhöfen der nördlichen und südlichen Provinzen waren Grabstätten aus Stein in minderer Zahl vorhanden. Die Besonderheit der altchristlichen Friedhöfe von Sopianae war, dass sich hier eine große Zahl solcher Gebäude konzentrierte. Diese sind kleine, kleine Familiengrabkammern, größere Gruppengruften und Friedhofsgebäude. Ein Teil von diesen ist bemalt, ihre Innenräume sind mit Szenen aus der Bibel und mit altchristlichen Symbolen verziert. Das erhöht die allgemeine Einzigartigkeit und den universellen kulturellen Wert des Denkmals.

Die Grabkammer war zumeist ein Bestattungsschauplatz für reichere Familien. Die Krypta des unterirdischen Teils des zweistöckigen Gebäudes, ist die eigentliche Grabkammer, wo die Verstorbenen in Ziegelgräbern, seltener in Sarkophagen beigesetzt wurden. Darüber wurde die Denkmalkirche (Memoria, Mausoleum) gebaut. Die zweistöckigen Gebäude hatten eine Doppelfunktion: zugleich waren sie Schauplätze für Bestattungen und für andere Zeremonien.

Die Peter-Paul Grabkammer wurde im Jahr 1782 gefunden, als der Grund des Domkapitelarchivs gebaut wurde. An der nördlichen Wand der Grabkammer ist die Darstellung von Peter und Paul zu sehen, sie zeigen auf das Christogramm in einer preisenden Position.

Das Christogramm ist ein Zeichen, das Christus symbolisiert, es besteht aus den griechischen Buchstaben X (khi) und P (rho), die ersten zwei Buchstaben des griechischen Namens Christi, so wird es Christus Monogramm genannt.

An der Decke der Grabkammer ist ein außerordentliches Exemplar der Fresken des 4. Jahrhunderts auch auf der internationalen Ebene zu sehen. Das Fresko am Dach, das das Paradies symbolisiert ist eine reiche Verzierung aus der Pflanzen- und Tierwelt (Trauben und Pfau) zu bewundern. Unter diesen Ornamenten sind Medaillonportraits von vier Jugendlichen zu sehen, ihre Herkunft ist unsicher.

Die Grabkammer mit dem Krug wurde im 18. Jahrhundert während der Errichtung des ausgebreiteten Kellersystems gefunden. Die komplette Ausgrabung und Rekonstruktion wurde von Ferenc Fülep im Jahr 1964 vollbracht. Der Name der Grabkammer stammt von der Darstellung des Kruges und des Glases in der Nische an der nördlichen Wand. An den Wänden sind pflanzliche und geometrische Verzierungen zu sehen. Das Gittermotiv verweist wahrscheinlich auf das Paradies hin.

Zusammen mit diesen zwei Grabkammern sind 6 zweistöckige Grabkammer (Nr. 3., 4., 19. und 20.) und 2 größere Gebäude mit einem Raum (Cella Septichora und Grabkammer Nr. 5.) auf dem Gebiet des Besucherzentrums zu besichtigen.

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  1. Cella Septichora
  2. Sarkophag
  3. Grabkammer mit dem Krug
  4. Grabkammer Nr. 10.
  5. Grabkammer Nr. 19.
  6. Grabkammer Nr. 3.
  7. Grabkammer Nr. 4., Eingang zur Peter-Paul Grabkammer 
  8. Peter-Paul Grabkammer
  9. Achteckige Grabkammer


Illustration: László Klotz

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Die Glasdecke des Cella Septichoras mit dem Gebäude des Bischofsarchivs und der Pfarre
Foto: László Cseri
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Die Glasdecke des Cella Septichoras mit dem Gebäude des Kioszk
Foto: László Cseri

 

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